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THG-Quote: E-Auto an Ladestation

THG-Quote: Wie kann man die Prämie beantragen?

Mit dem E-Auto kann man mit nur wenig Aufwand Geld verdienen. Im Jahr 2015 wurde die THG-Quote eingeführt. Eine weitere Verordnung im Jahr 2021 ermöglicht es E-Autofahrern die eigene Quote zu verkaufen. Was die THG-Quote bringen soll und wie man sie verkauft, erfährt man in diesem Artikel. 

THG-Quote: Kurze Erklärung

THG-Quote bedeutet Treibhausgasminderungsquote. Die Quote ermöglicht es E-Fahrzeughaltern, seit dem Jahr 2022 jährlich Geld zu verdienen. Die Höhe der Prämie beläuft sich momentan auf 250€, wobei ein Anstieg in den folgenden Jahren zu erwarten ist.

Das Geld kann man durch einen THG-Anbieter beantragen. Ein direkter Verkauf an quotenverpflichtete Unternehmen ist nicht möglich. Der bürokratische Aufwand wäre zu groß, um den Verkauf für Einzelpersonen abzuwickeln. Monetarisiert man die Treibhausgasminderungsquote aber nicht durch einen Anbieter, übernimmt die Aufgabe der Staat, wobei eine Beteiligung aber ausgeschlossen ist.

Was will man mit der THG-Quote erreichen?

Die THG-Quote dient in erster Linie dazu, die Umwelt zu schützen. Durch sie will man die E-Mobilität fördern und die landesweite Emission im Verkehrssektor verringern. Fossile Kraftstoffe sollen zunehmend durch strombasierten Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien ersetzt werden.

Unternehmen, die CO2-emittierende Kraftstoffe in den Verkehr bringen, werden dazu verpflichtet, auf ihre CO2-Emissionen zu achten. Bis zum Jahr 2030 will man die Quote von derzeit 6% auf 25% erhöhen.

Lesetipp: Mehr Infos zur Quote erhält man in dem Artikel: THG-Quote: Jährliche Prämie für E-Autofahrer.

Was macht der Anbieter mit meiner Quote?

THG-Anbieter haben sich auf den THG-Quotenhandel spezialisiert. In sechs Schritten kann man die Vorgehensweise verschiedener Plattformen im Groben erklären.

  • THG-Quote einsparen: Mit dem Fahren eines E-Autos gilt man als Ladepunktbetreiber und spart THG-Emissionen.
  • Abgabe der THG-Quote: Durch die Anmeldung auf der Seite und abfotografieren des Fahrzeugscheins gibt man die Quote an einen Anbieter ab. Der Eigenanteil der Arbeit beschränkt sich ausschließlich auf diesen Prozess.
  • Zertifizierung durch das Umweltbundesamt: Das Umweltbundesamt prüft, ob es sich um reine Elektroautos handelt und keine vorherigen Anmeldungen vorliegen.
  • Bündelung der THG-Quoten: Der THG-Handel ist nur in großen Mengen möglich. Deshalb sammelt der Anbieter die Quoten von den Nutzern und bündelt sie zu THG-Mengen.
  • Vermarktung der THG-Quote: Nach der Bündelung folgt der Verkauf der THG-Mengen an quotenverpflichtete Unternehmen.
  • Auszahlung der Prämie: Im letzten Schritt erhält man die Prämie. Diese wird in der Regel am Anfang des Jahres nach Abschluss des Verkaufs ausgezahlt.